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Zukunft der Inklusion in Unternehmen

Zukunft der Inklusion in Unternehmen

Menschen mit Behinderung werden auch noch heute oftmals - ob bewusst oder unbewusst - durch bestimmte Barrieren von der umfassenden Teilhabe am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben ausgeschlossen. Aber: Jeder Mensch hat das Recht darauf, dabei zu sein. In der UN-Behindertenrechtskonvention ist das Recht auf Inklusion festgeschrieben. Laut Aktion Mensch heißt das: „Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit: Das ist Inklusion. Wenn alle Menschen dabei sein können, ist es normal verschieden zu sein. […] In einer inklusiven Welt sind alle Menschen offen für andere Ideen.“

Das ist auch für die Wirtschaft ein bedeutender Faktor. Menschen mit Behinderungen sind aus Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Aus gutem Grund, denn Inklusion hat viele Vorteile: Sie trägt zur Fachkräftesicherung bei, sie stärkt die Vielfalt im Betrieb – und ist damit ein wichtiger Wettbewerbsfaktor. Immer mehr Arbeitgeber aus Betrieben aller Größen und Branchen setzen daher auf Inklusion, heißt es im Rahmen des Inklusionspreises für die Wirtschaft 2021. Die Initiierenden des Preises sind die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, die Charta der Vielfalt und das UnternehmensForum. Schirmherr des Inklusionspreises für die Wirtschaft 2021 ist der Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil.

Organisationen leisten einen entscheidenden positiven gesellschaftlichen Beitrag

Inklusion bedeutet also, dass jeder Mensch selbstbestimmt und barrierefrei ganz natürlich am beruflichen und gesellschaftlichen Leben teilhaben kann. Dieses Prinzip gilt besonders für die Inklusion am Arbeitsplatz. Inklusive Organisationen erwarten nicht, dass Menschen mit Behinderung ihr Leben an vorhandene Strukturen anpassen müssen. Sie schaffen proaktiv einen Rahmen für die aktive Teilhabe. Mit dem klaren Fokus auf ein faires Arbeitsumfeld für alle stellen Organisationen das Wohlbefinden und die psychische Sicherheit jedes und jeder Mitarbeitenden in den Vordergrund und leisten einen entscheidenden positiven gesellschaftlichen Beitrag.

Unternehmen finden die richtigen Fachkräfte in Engpassberufen

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln e.V. weist nach, dass Inklusion eine Win-Win-Situation ist. „Laut Daten der Bundesagentur für Arbeit sind Arbeitslose mit Schwerbehinderung tendenziell besser qualifiziert als Arbeitslose ohne Schwerbehinderung: 2020 hatten 56 Prozent der arbeitslosen Menschen mit Schwerbehinderung einen Berufs- oder Hochschulabschluss, während lediglich 46 Prozent der Arbeitslosen ohne Schwerbehinderung eine solche Qualifikation vorweisen konnten. Gerade vor dem Hintergrund der Fachkräfteengpässe schlummert hier also Potenzial: Unternehmen finden die richtigen Fachkräfte in Engpassberufen und Menschen mit Schwerbehinderung den Weg auf den ersten Arbeitsmarkt.“ Zwischen 2014 und 2018 stieg der Anteil der Erwerbstätigen mit Beeinträchtigungen von 51,4 Prozent auf 51,7 Prozent. Bei den Erwerbstätigen insgesamt stieg er von 70,7 Prozent auf 72,8 Prozent.

Tipps der Charta der Vielfalt zur Inklusion

Wie sieht die Zukunft der Inklusion aus? Immer mehr Initiativen, Studien und Unternehmen bemühen sich um die Förderung der Inklusion in der Wirtschaft, unter anderem die Charta der Vielfalt. Der eingetragene Verein setzt sich für die Verankerung von Vielfalt in Wirtschaft und Gesellschaft ein. Unter anderem rät die Charta der Vielfalt zur Weiterentwicklung:

  • „Ermöglichen Sie, dass alle Beschäftigten ihren Arbeitsplatz barrierefrei erreichen können. Machen Sie übersichtliche Angaben zur Barrierefreiheit und geben Sie Ansprechperson an, die für Fragen zu Inklusion und Barrierefreiheit zur Verfügung steht.“
  • „Setzen Sie „DisAbility Manager_innen“ oder „Beauftrage“ ein, um den Interessen von Menschen mit Behinderung noch mehr Gehör zu verschaffen. Nehmen Sie diese Bedürfnisse ernst und zeigen Sie damit, dass Ihr Unternehmen für Veränderung steht.“
  • „Achten Sie darauf, dass Sie gesetzliche Regeln einhalten, wie die Quote für die Beschäftigung von Schwerbehinderten. Lagern Sie Dienstleistungen und Fertigungsprozesse nicht aus, sondern stellen Sie Menschen mit Behinderung direkt an, zum Beispiel mit dem Budget für Arbeit.“

Und das Institut der deutschen Wirtschaft Köln rät: Unternehmen können auf eine Reihe von Strategien und Instrumenten zurückgreifen, um dieses Potenzial zu erschließen: Wichtig ist ein unterstützendes Betriebsklima. Die Möglichkeit, im Homeoffice zu arbeiten, ist beispielsweise für Menschen attraktiv, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Arbeitgeber sollten aktiv kommunizieren und Menschen mit Beeinträchtigungen ansprechen, etwa in Stellenausschreibungen. Hier kann zum Beispiel betont werden, dass der Arbeitsplatz behinderungsgerecht ist und digitales, flexibles Arbeiten möglich ist.

E-Learnings schaffen Sensitivität und Awareness für Inklusionsthemen

Inklusion ist somit ein laufender, nie endender Prozess, bei dem Unternehmen sich immer wieder hinterfragen und den Wandel aktiv mitgestalten müssen. Um Inklusion in Organisationen dauerhaft umzusetzen, müssen die Bedeutung über alle Hierarchieebenen hinweg implementiert und faire Verhaltensweisen immer wieder eingeübt werden. Der E-Learning-Channel „Fairness First“ von Security Island setzt darauf, ein faires und ausgewogenes Miteinander im Unternehmen zu fördern. Um das zu erreichen, werden die Sensitivität und Awareness der Mitarbeiter:innen für besondere Themen wie Inklusion setzen. Damit werden Ungleichbehandlungen und Ausschließungen von Kolleg:innen erkannt und Handlungsmuster vermittelt, gezielt gegen diese vorzugehen und auch eigenes Verhalten und Denken in diesem Zusammenhang zu hinterfragen. E-Learnings helfen als Einstieg in die Thematik und regen Mitarbeitende dazu an, sich gezielt damit zu befassen und damit die Positionierung als faire Organisation voranzubringen.

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